1950                                                                                                                     1980

1950                                                                                                                      1980

Süderstadt

1950                                                                                                                      1980

Silberhöhe

1950

1960

1970

Der DDR-Wohnungsbau muss separat von dem der Bundesrepublik Deutschland gesehen werden, da hier komplett andere Vorausetzungen bestanden. Durch das Klicken auf die jeweiligen Bilder kommen sie direkt zu den Siedlungen (Weiterleitung u.a. zu machmaplazda.com in neuem Fenster).


Zu den Beispielen aus der Weimarer Republik, der NS-Zeit und der Bundesrepublik Deutschland geht es hier.

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Für die 1950er-Jahre stehen exemplarisch jene Siedlungen, die den Aufschwung und das „bessere Deutschland“ demonstrieren sollten - wo Arbeiter in „Palästen“ wohnen (links, Berlin-Karl-Marx-Allee; mittig, Rostock-Reutershagen; Eisenhüttenstadt-Wohnkomplex II). Lange konnte diese Art des Wohnungsbaus allerdings nicht angewendet werden, es folgten Rationalisierungen und die Rückkehr zu traditionellen Bauweisen (Foto = Link zur Siedlung!).

Um schnell Wohnraum zu schaffen, fand eine Typisierung des Wohnungsbaus statt. Zu Beginn der 1960er-Jahre entstanden vor allem Gebäude in diversen Großblockbauweisen und ersten Plattenbauten wie der bekannte Typ P2 (links, Chemnitz-Flemmingstraße; mittig, Schwerin-Lankow; rechts, Quedlinburg-Süderstadt). Zu den unterschiedlichen Typen und Bauformen finden Sie hier mehr Informationen (Foto = Link zur Siedlung!).

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1950                                                                                                                      2010

1980

Die 1970er-Jahre werden vom großen Wohnungsbauprogramm der SED „überschattet“: Mit den Plattenbautypen P2 und WBS70 wurden große und hochgeschossige Großwohnsiedlungen errichtet, um die Wohnungsnot zu beenden. Ziel war es, bis 1990 insgesamt 3 Millionen Wohnungen zu errichten. Die Resultate sieht man in Berln-Frankfurter Allee-Süd (links), Dresden-Prohlis (mittig) oder Frankfurt/Oder-Halbe Stadt (rechts). Viele Siedlungen wurden allerdings auch sukzessive erweitert, so dass sie über Jahrzehnte wuchsen und folglich Plattenbautypen neben Großblockvarianten befinden (Foto = Link zur Siedlung!).

Im letzten Jahrzehnt der DDR wurde massiv mit dem Plattenbautyp WBS70 gebaut (es folgten aber auch weitere Modifikationen der WBR83-Reihe oder Hochhäuser wie WHH-GT84/85, siehe hier). Es entstanden die „berüchtigten“ monotonen, grauen Wohngebiete wie z.B. Halle/Saale-Silberhöhe (links), Dresden-Gorbitz (mittig) oder Rostock-Toitenwinkel (rechts), welche oftmals nicht fertiggestellt worden sind. Die Siedlungen der 1980er-Jahre meist entsprechend schlecht erschlossen, gestaltet oder mit öffentlichen Einrichtungen ausgestattet worden. Die Bewohner konnten sich mit ihren Wohngebieten nicht identifizieren, verloren ihre Arbeit und zogen weg - die Folge ist heute ein rigoroser Rückbau (links, Magdeburg-Neu-Olvenstedt; mittig, Weringerode-Stadtfeld; rechts, Schwerin-Großer Dreesch) (Foto = Link zur Siedlung!):   

Neu-Olvenstedt Stadtfeld