Magdeburg - Neustädter See

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Wohnungen errichtet: 8.300 WE

Bauzeitraum:  1973 - 1983


Die Siedlung Neustädter-See mit seinen 8.300 WE "entstand" aus der Unterteilung des Planungsgebietes Magdeburg-Nord  in die Bereiche West (Kannenstieg) und Ost (Neustädter See). Das gesamte Planungsgebiet wurde mit 11.100 WE von 1973 bis 1983 errichtet.

Vorrangig wurden die Gebäude in bester Lage zuerst saniert (Rund um den Neustädter See), ansonsten befindet sich der Stadtteil im Umbruch und es sind zahlreiche unsanierte neben sanierten Gebäuden vorzufinden (Foto 5 vs. 6).

Während im Bereich Kannenstieg schon zahlreiche Gebäude zurückgebaut wurden, steht dieses in der Siedlung Neustädter See noch aus: Vor allem zahlreiche Punkthochhäuser stehen leer und sind für den Rückbau vorgesehen.

Der Städtebauliche Entwurf geht auf die Architekten Heinemann, Ungewitter und Karl zurück. Vorwiegend wurden die Plattenbautypen P2. Zudem wurde auf Grundlage des Berliner Typs QP 64 vom VEB Wohnungsbaukombinat der Typ M 10 entwickelt. Weiterhin entstanden neben Punkthochhäusern vom Typ PH 16 auch Gebäude vom Typ WBR-Erfurt (Foto 9).

Quellen: siehe hier

  & eigene Beobachtungen

Fotos: T. Nagel (2011)